Wer sich ein wenig in der Kunst auskennt sieht es sofort: Lyonel Feininger ist ein großes Vorbild von Barbara Hufnagl. 

„Es stimmt, Feiningers Bilder haben mir immer sehr gefallen und anfangs habe ich ach einige von ihm kopiert“ gesteht sie. Ersten kleineren Bildern, die sie aus farbigen Flächen komponierte, folgten „Experimente mit abstrakten Räumen“. 

„Irgendwann habe ich festgestellt, dass ich beim Malen weg wollte von dem was ich sehe, dass ich meiner Fantasie freien Lauf lassen und die Formen auflösen wollte“, erzählt Barbara. „Anfangs habe ich mit Kuli, Tusche und Farbstiften gemalt, die für die kleinen Formen günstig waren“, fährt sie fort. Auch Experimente mit Ölfarben hatte sie gemacht, aber damit nicht so viel Freude gehabt. 

„In der letzten Zeit habe ich mein Faible für Acrylfarben entdeckt und auch meine Vorliebe für die größeren Formate.“ berichtet sie weiter. Dem Spiel mit en Flächen und dem Kubischen blieb sie treu. 

– Geboren 1952 in Eisenberg
– Nach dem Abitur Studium an der Bauhausuni in Weimar, Abschluss als Diplom-Ingeneurin
– Berufliche Tätigkeit im Keramikbetrieb Gräfenroda, dort entdeckte sie ihre große Liebe Ton
– Im Jenaer Glaswerk wurde sie Mitglied im Zeichenzirkel unter Leitung von Wolfgang Heinrich
– Nach einer längeren Schaffenspause startete sie dann einen Neuanfang

Zeigt alle 18 Ergebnisse